Die Brenztalbahn: Die Organisation

Die Organisation

Die Strecke war anfänglich dem Betriebsbauamtsbezirk Aalen unterstellt, mit dem Betriebsbauamtsgehilfen, heute als Bahnmeisterei bezeichnet, in Königsbronn. Nachdem die Bahn in Ulm angeschlossen war, veränderte sich entsprechend den neu hinzugekommenen Bahnhöfen die Organisation. Heidenheim wurde Betriebsbauamtsbezirk und hatte die gesamte Strecke unter sich, außer den Bahnhöfen Aalen und Ulm. Als Bahnmeisterei kam Giengen, vom Bahnhof Heidenheim ausschließlich bis zum Bahnhof Niederstotzingen einschließlich, und Langenau, vom Bahnhof Niederstotzingen ausschließlich bis zum Bahnhof Ulm ausschließlich, hinzu. Für die Verwaltungsstellen war der Bahnhof Sontheim die Trennstelle; der Bahnhof gehörte noch nach Aalen, der Teil nach dem Bahnhof nach Ulm. Jedem Bahnhof wurde ein bestimmter Streckenabschnitt zugewiesen, mit den entsprechenden Bahnwärterposten als Aufsichtsgehilfen.

Die Bahnmeistereien Königsbronn und Giengen wurden am 1. April 1929 nach Heidenheim, die in Langenau nach Ulm verlegt.

Diese Form der Organisation änderte sich erst nach dem zweiten Weltkrieg. Die Gründe liegen in notwendig gewordenen Einsparungen im Personal- und Materialwesen. So ist die Brenzbahn heute in vier Teile eingeteilt. Unterstellt sind diese vier Dienststellen dem Betriebsamt Aalen und Ulm.

BA Aalen

Bf Aalen (Rangklasse I)

  • Bf Unterkochen
  • Bf Oberkochen

Bf Heidenheim (Rangklasse III)

  • Bf Königsbronn
  • Hp Itzelberg (unbesetzt)
  • Bf HDH-Schnaitheim (unbesetzt)
  • Hp Heidenheim-Voithwerk (unbesetzt)
  • Bf Heidenheim-Mergelstetten

Bf Giengen (Rangklasse III)

  • Bf Herbrechtingen
  • Bf Hermaringen
  • Hp Bergenweiler (unbesetzt)
  • Bf Sontheim
  • Bf Niederstotzingen Bhf Rammingen

BA Ulm

Bf Ulm (Rangklasse I)

  • Bf Langenau
  • Bf Unterelchingen
  • Hp Oberelchingen (unbesetzt)
  • Hp Thalfingen
  • Hp Ulm-Ost (unbesetzt)