Unser Büchertipp:
Die Schmalspurbahn Marbach–Beilstein–Heilbronn
Kalender mit Bilder der Brenztalbahn für das Jahr 2023
Die schöne Württembergerin und ihre Vorgänger
150 Jahre Eisenbahngeschichte
Eine Dokumentation über die Anfänge des öffentlichen Stadtlinienverkehrs in Stuttgart - 1860 bis 1897
10.10.22 12:54 Uhr Alter: 55 Tage
Aus für „Alb-Express“?
Von: Uwe Siedentop

In dem Artikel wird schön beschrieben, dass eine Seilbahn im Verhältnis zu Bus und Bahn zu langsam und zu unbeweglich ist. Was mir auch aufgefallen ist, dass immer noch ewig gestrige ältere und autoaffine Politiker ein „bei der Bahn tut sich nix“ ausstoßen, obwohl gerade diese Generation dieses Disaster verantworten müsste: Waren es nicht sie, die die Bahn mit allem was ihnen zur Verfügung stand, behindert haben? Sind nicht die organisatorischen Hürden genau auf diese Generation zurückzuführen, die alles gegeben haben, um dem Auto den Vorrang zu ermöglichen?

Vergleichen wir dazu den Straßenbau: Wie schnell werden Lkw-Parkplätze an den Raststätten der Autobahnen gebaut, und wie lange hat es gedauert, dass die Südbahn elektrifiziert wurde? Durch „Verfahrensfehler“ bei der Bahn werden diese Schienenbauvorhaben zurückgestellt, um den Straßenbau zu begünstigen.

Wenn diese Politiker sich richtig informieren würden (mein Tipp: Die Homepage des Landesverkehrsministeriums oder eine E-Mail an das Bundesverkehrsministerium — Stichwort „Brenzbahn“), würden sie sehr wohl sehen, dass es auf der Brenzbahn vorangeht: Die Regio-S-Bahn — getragen von den Kommunen und dem Land — macht gute Fortschritte und auch die Zweigleisigkeit mit der Elektrifizierung ist auf dem Weg: Mit dem Deutschlandtakt hat der Bund bzw. das Bundesverkehrsministerium die Zusage gemacht, dass die Brenzbahn zweigleisig und elektrisch ausgebaut werden wird. Sicherlich: Es dauert — aber nur deshalb, weil genau diese Generation Politiker diese Hürden gesetzt haben.

Ich bin zuversichtlich, dass die jüngere Generation an Politikern dieses Thema offener angeht und die Bahn nicht mehr als „Konkurrenz“ zum „Heiligen Blechle“ betrachtet. Ich bin auch zuversichtlich, dass durch diese jüngere Generation an Politikern alle Verkehrsmittel — Fußgänger, Fahrradfahrer, Bahn- und Busfahrer, Pkw, Lkw — als gleichwertig behandelt werden und nicht mehr das Auto das alleinseligmachend vorrangig behandelt wird. Deshalb möchte ich die ältere Generation an Politiker bitten: Helfen Sie mit, dass es bei der mit der Bahn endlich schneller geht. Helfen Sie endlich mit, die Hürden bei der Bahn aus dem Weg zu räumen — erst dann tut sich was bei der Bahn.

 

 

In dem Artikel wird schön beschrieben, dass eine Seilbahn im Verhältnis zu Bus und Bahn zu langsam und zu unbeweglich ist. Was mir auch aufgefallen ist, dass immer noch ewig gestrige ältere und autoaffine Politiker ein „bei der Bahn tut sich nix“ ausstoßen, obwohl gerade diese Generation dieses Disaster verantworten müsste: Waren es nicht sie, die die Bahn mit allem was ihnen zur Verfügung stand, behindert haben? Sind nicht die organisatorischen Hürden genau auf diese Generation zurückzuführen, die alles gegeben haben, um dem Auto den Vorrang zu ermöglichen?

Vergleichen wir dazu den Straßenbau: Wie schnell werden Lkw-Parkplätze an den Raststätten der Autobahnen gebaut, und wie lange hat es gedauert, dass die Südbahn elektrifiziert wurde? Durch „Verfahrensfehler“ bei der Bahn werden diese Schienenbauvorhaben zurückgestellt, um den Straßenbau zu begünstigen.

Wenn diese Politiker sich richtig informieren würden (mein Tipp: Die Homepage des Landesverkehrsministeriums oder eine E-Mail an das Bundesverkehrsministerium — Stichwort „Brenzbahn“), würden sie sehr wohl sehen, dass es auf der Brenzbahn vorangeht: Die Regio-S-Bahn — getragen von den Kommunen und dem Land — macht gute Fortschritte und auch die Zweigleisigkeit mit der Elektrifizierung ist auf dem Weg: Mit dem Deutschlandtakt hat der Bund bzw. das Bundesverkehrsministerium die Zusage gemacht, dass die Brenzbahn zweigleisig und elektrisch ausgebaut werden wird. Sicherlich: Es dauert — aber nur deshalb, weil genau diese Generation Politiker diese Hürden gesetzt haben.

Ich bin zuversichtlich, dass die jüngere Generation an Politikern dieses Thema offener angeht und die Bahn nicht mehr als „Konkurrenz“ zum „Heiligen Blechle“ betrachtet. Ich bin auch zuversichtlich, dass durch diese jüngere Generation an Politikern alle Verkehrsmittel — Fußgänger, Fahrradfahrer, Bahn- und Busfahrer, Pkw, Lkw — als gleichwertig behandelt werden und nicht mehr das Auto das alleinseligmachend vorrangig behandelt wird. Deshalb möchte ich die ältere Generation an Politiker bitten: Helfen Sie mit, dass es bei der mit der Bahn endlich schneller geht. Helfen Sie endlich mit, die Hürden bei der Bahn aus dem Weg zu räumen — erst dann tut sich was bei der Bahn.