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Mehr Packstationen an Bahnhöfen
Von: HZ
Deutsche Post. DHL baut gemeinsam mit der Deutschen Bahn das Abholangebot aus. Das soll CO, und Kosten sparen.

Bonn. An Deutschlands Bahnhöfen will die Post in den kommenden Monaten hunderte neuer Paket-Abholautomaten bauen. Der Konzern verkündete eine Kooperation mit der Deutschen Bahn, der zufolge 800 Packstationen auf dem Gelände der Bahn installiert werden. Der Großteil von ihnen soll schon dieses Jahr einsatzbereit sein. Ein erster neuer Automat ging kürzlich am Leipziger Hauptbahnhof in Betrieb. Derzeit hat DHL bereits rund 100 Packstationen an Bahnhöfen.

An einer Packstation können Nutzer Pakete rund um die Uhr abholen, sie sind also nicht gebunden an die Öffnungszeiten von Post-Filialen oder Kiosken. Derzeit hat die Deutsche Post DHL bundesweit rund 9000 solcher Automaten. Ende dieses Jahres sollen es 11500 sein, Ende 2023 sogar 15 000.

Ende dieses Jahres steigt auch die Bahn in die Nutzung der neuen Paket-Stationen ein. Diese haben einen gelben Bereich, in dessen Fächer nur DHL Sendungen einliefert und abholt, und einen blauen Bereich, mit dem die Bahn den Click-&-Collect-Service „Box - Die Abholstation“ anbietet. Einzelhändler und Online-Shops können dort Waren deponieren, damit ihre Kunden unkompliziert darauf zugreifen können; beispielsweise Pendler, die abends auf dem Weg nach Hause noch etwas abholen, was sie tagsüber in einem Bahnhofsshop bestellt haben.

DHL-Manager Holger Bartels sagte, wenn man den CO,-Ausstoß, der beim Paketversand auf der Strecke zwischen dem Depot und dem Zustell-Ort durchschnittlich anfällt, vergleiche, so liege er bei Packstationen 30 Prozent niedriger als bei der Haustürzustellung. Die Haustürzustellung ist der Paketbranche schon seit langem ein Dorn im Auge, denn sie ist zeitraubend und damit teuer.