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17.05.19 23:56 Uhr Alter: 95 Tage
Grundstück am Giengener Bahnhof wird versteigert
Von: Dieter Reichl, HZ
Auktion 1400 Quadratmeter großes Areal mit dem Bahn-Güterschuppen kommt im Juni unter den Hammer.

Am 14. Juni wird beim Auktionshaus Karhausen in Berlin ein Grundstück der Deutschen Bahn beim Giengener Bahnhof versteigert.
Wie Matthias Knake, Vorstand und leitender Auktionator der Auktionshaus Karhausen AG mitteilte, liegt das zur Versteigerung vorgesehene Bahngrundstück in der Bahnhofstraße und ist mit einer einschließlich Nebenflächen rund 480 Quadratmeter großen Güterhalle und einem kleinen, mit Nebenflächen rund 30 Quadratmeter großen Aufenthaltsgebäude bebaut. Das Objekt eignet sich laut Knake grundsätzlich für verschiedene gewerbliche Nutzungen, hier sei aber eine Abstimmung mit der Stadt und der Bahn erforderlich. Das Mindestgebot für das insgesamt über 1400 Quadratmeter große Grundstück liegt bei 45 000 Euro.
Eingeschossige Güterhalle Laut der näheren Beschreibung des Objekts handelt es sich um „ein ungleichmäßig geschnittenes Grundstück, bebaut mit einer eingeschossigen Güterhalle (Denkmalschutz) in stark sanierungsbedürftigem Zustand und einem eingeschossigen Aufenthaltsgebäude“.
Beide Gebäude seien in Holzbauweise ausgeführt und mit einfacher Ausstattung versehen.
An der Güterhalle sei eine Rampe und im hinteren Bereich am Gebäude eine überdachte Lagerfläche vorhanden. In der Beschreibung wird noch darauf hingewiesen, dass sich in unmittelbarer Nähe ein Parkplatz für den öffentlichen Verkehr, das Bahnhofsgebäude und ein Gewerbepark befinden.
Das Berliner Auktionshaus ist für die Versteigerung außergewöhnlicher Immobilien bundesweit bekannt. In den vergangenen Jahren wurden nach eigenen Angaben rund 1000 Bahnhöfe, diverse Schlösser und eine große Zahl an Waldflächen vermarktet. Ende 2017 bewirkte die Versteigerung des Brandenburger Dorfes „Alwine“ dem Haus ein weltweites Medienecho.
Bahnhof wurde Gründerzentrum Zur Erinnerung: auch der Verkauf des Bahnhofs-Empfangsgebäudes selbst ist noch nicht lange her. Im September 2018 hatte ihn ein bayrischer Bauunternehmer erworben, mit dem Ziel, ihn jungen Unternehmern zur Verfügung zu stellen. In dieses Gründerzentrum im historischen Bahngebäude sind unterdessen bereits zwei Büros eingezogen. Das Erdgeschoss soll laut Investor umgebaut werden, dort soll Gastronomie Platz finden.