Unser Büchertipp:
150 Jahre Eisenbahngeschichte
Eine Zeitreise entlang der Strecke Schorndorf-Rudersberg-Welzheim
16.01.17 17:37 Uhr Alter: 277 Tage
Verkehrsverträge für Netze Stuttgart-Ulm-Bodensee und Donau-Ostalb unterzeichnet
Von: MVI Baden-Württemberg
Vor dem Hintergrund eines Triebwagens im neuen Landesdesign haben Verkehrsminister Winfried Hermann, der Vorsitzende der Regionalleitung der DB Regio AG, Region Baden Württemberg, David Weltzien, und Andreas Pfingst, Geschäftsführer der DB ZugBus Regionalverkehr Alb-Bodensee, die Verkehrsverträge für die Netze 2 und 5 in Ulm unterzeichnet.
Foto: MVI Baden-Württemberg

Foto: MVI Baden-Württemberg

„Ein besserer Takt, mehr Sitzplätze, Klimaanlagen und WLAN in den Fahrzeugen – ich freue mich, dass wir den Fahrgästen auf den Strecken Stuttgart - Ulm - Friedrichshafen - Lindau und im Netz ‚Donau-Ostalb‘ nun einen besseren Komfort bieten können“, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann.

Besserer Takt und mehr Komfort für die Fahrgäste

 

„Diese Verkehrsverträge über insgesamt 85 Millionen Zugkilometer ermöglichen uns zum Wohle unserer Kunden Investitionen in modernere und komfortablere Fahrzeuge. Und sie sichern die Arbeitsplätze mehrerer hundert hochqualifizierter Mitarbeiter bei DB Regio Baden-Württemberg und DB ZugBus Regionalverkehr Alb-Bodensee (RAB) zwischen Ulm, Bodensee und Basel“, erklärten David Weltzien und Andreas Pfingst.

 

Damit ist der Betrieb des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) im Netz 2 (Stuttgart - Ulm - Friedrichshafen - Lindau) für die kommenden sieben Jahre gesichert, auf Netz 5 (Donau-Ostalb) sogar für die kommenden zehn Jahre. „Der zusätzliche Komfort auf den Strecken kann dank des günstigeren Zugkilometerpreises realisiert werden, der im Rahmen unserer Wettbewerbsverfahren erreicht wurde“, so Hermann.

 

Der Zugverkehr wurde in beiden Netzen bereits zum Fahrplanwechsel im Dezember 2016 nach den neuen Konditionen aufgenommen.

 

Netz 5

 

Mit den Angebotsverbesserungen im Netz 5, also auf den Strecken von Ulm nach Aalen, nach Neustadt (Schwarzwald), nach Basel sowie von Stuttgart über Tübingen nach Aulendorf, Rottenburg und von Neustadt (Schwarzwald) nach Rottweil, werden bisherige Taktlücken am Wochenende und in Tagesrandlagen geschlossen. Der Neigetechnikverkehr wird bis zum 1. Oktober dieses Jahres vollständig von den bisherigen Dieseltriebwagen der Baureihe 611 auf modernisierte Dieseltriebwagen der Baureihe 612 umgestellt. Die modernisierten Triebwagen sind dann barrierefrei, verfügen über WLAN sowie über höhere Mitnahmekapazitäten für Fahrräder. Den Zuschlag im SPNV-Ausschreibungsnetz 5 hatte die DB ZugBus Regionalverkehr Alb-Bodensee GmbH, eine Tochter der DB Regio AG, am 4. März 2016 erhalten. Stand 2016 ist gegenüber dem Preis des vorherigen „Großen Verkehrsvertrages“ von 11,72 EUR der Zuschuss im ersten Jahr auf 10,33 Euro pro Zugkilometer gesunken.

 

Die durch gesunkenen Zuschussbedarf eingesparten Mittel wurden in ein besseres und ausgeweitetes Angebot reinvestiert.