Unser Büchertipp:
Haupt- und Nebenstrecken in Ostwürttemberg
Württembergische T. Das Nesthäckchen der Reichsbahn und seine Vorgänger
Eine Dokumentation über die Anfänge des öffentlichen Stadtlinienverkehrs in Stuttgart - 1860 bis 1897
Band 1: 1830 bis 1854
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< Tübingen – Ulm via Preußen - Bau der Hohenzollernbahn forderte auch die Außenpolitik
05.06.2010 01:53 Alter: 15 yrs
Kategorie: Reiseberichte
Von: Uwe Oster / HZ

Kaiser Wilhelm fuhr mit der Hohenzollernbahn zu Stammsitz seiner Ahnen

Im fernen Berlin hatte die „Hohenzollernbahn“ ganz besondere Nutznießer: Kaiser Wilhelm I. und Kaiser Wilhelm II. konnten die Burg Hohenzollern, Stammsitz ihrer Ahnen, nun auch auf dem Schienenweg erreichen – wenngleich mit den Württembergischen und nicht mit den Preußischen Staatseisenbahnen.


Der „Zollerbahnhof“ wurde eigens für die hohen Herrschaften zu Füßen der Burg Hohenzollern im heutigen Bisinger Teilort Wessingen errichtet. Im Stil ist er der neugotischen Burg angeglichen, der „Kaiserliche Wartesaal“ ist reich geschmückt und erinnert eher an ein Schloss.

Die Hohenzollerische Landesbahn, deren eigenes Schienennetz die ehemaligen Fürstentümer von West nach Ost durchquert, wurde erst 1899 gegründet.

Und während Hohenzollern von der politischen Landkarte längst verschwunden ist, fährt die „HzL“ noch immer munter weiter, mittlerweile nicht nur auf dem eigenen Netz, sondern auch auf jenem der Deutschen Bahn.