Die Brenztalbahn: Nachwort

Nachwort

Aus dem Buch von 1984:

Die Zeilen, die ich gegen das Kraftfahrzeug geschrieben habe, sollen nicht zeigen, daß ich gänzlich gegen dieses Verkehrsmittel bin. Die Erfahrung und Arbeit an diesem Buch haben mir gezeigt, daß der Einsatz von Kraftfahrzeug und Eisenbahn besser koordiniert werden muß. Vieles bleibt noch zu tun übrig. Aus eigener Kraft gelang der Bundesbahn der Wiederaufbau nach den beiden Kriegen, Erneuerung und Modernisierung blieben buchstäblich auf der Strecke und machen sich nicht zuletzt auch heute noch bemerkbar. Diese Erneuerung und Modernisierung ist dringend erforderlich, um der Bahn eine Chance zu geben, eine Chance, die letztendlich allen zugute kommt.

Zum Schluß noch ein Zitat von der Gewerkschaft der deutschen Eisenbahner, dem ich mich anschließen möchte:

Wer etwas von Wirtschaft versteht, weiß genau: Dauernde Schrumpfung kann kein Unternehmen sanieren, sondern führt in den sicheren Ruin. Wer die Bahn halbiert, der bringt sie um!

Für die Entstehung dieses Buches können drei Umstände verantwortlich gemacht werden. Da ist einmal die in meinen Augen weit verfehlte Verkehrspolitik von Bund, Ländern und Gemeinden, zum anderen mein Interesse an der württembergischen Eisenbahngeschichte und zum dritten mein Studium an der Fachhochschule für Druck in Stuttgart-Vaihingen.

Das Studium war es dann auch, das mir den endgültigen Anstoß gegeben hat. Es entstand über diese Buch ein weiteres, meine Diplomarbeit. Somit sei an dieser Stelle all denjenigen gedankt, die diese Arbeiten ermöglichten. Hier vor allem den Meistern der Fachhochschule, die mir die Geräte und Einrichtungen zur Verfügung stellten.

Ganz besonderen Dank möchte ich Werner Martin zukommen lassen, der mir fast sämtliche Zeichnungen und Karten der Bahnhöfe und Strecken anfertigte. Ebenso Manfred Maier, der die Texte durchsah. Nicht vergessen möchte ich auch meine Freundin Margot und meine Eltern, aber auch all diejenigen, die an dieser Stelle nicht namentlich genannt werden können.

Stuttgart, 1984