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Bücher zur württ. Eisenbahngeschichte
Monument der Verkehrsgeschichte · 90 Jahrfe von 1922 bis 2012

In der Nacht vom 22. zum 23. Oktober 1922 nahm die damals erst zwei Jahre alte Deutsche Reichsbahn in Stuttgart einen neuen Personenbahnhof in Betrieb.

Stuttgart war um 1900 eine aufstrebende Großstadt, in der sich zu dieser Zeit dringender Bedarf gezeigt hatte, die bestehende Bahnhofanlage aus den späten 1860er Jahren grundlegend zu erweitern. Es handelte sich nicht nur um den Bau eines Personenbahnhofs, sondern auch alle anderen Einrichtungen - vom Güterbahnhof bis zum Lokomotivdepot - mußten dringend erweitert und dem Bedarf der rasch wachsenden Stadt angepaßt werden.

Zwischen 1908 und 1928 wurden der Stuttgarter Hauptbahnhof, die Zulaufstrecken, sowie mehrere Bahnhöfe in der näheren Umgebung

ausgebaut.

Das von Paul Bonatz und Friedrich Scholer entworfene Gebäude des Personenbahnhofs wurde weithin bekannt, und es entwickelte sich zu

einem Wahrzeichen Stuttgarts.

Das Buch „Stuttgart Hauptbahnhof - Monument der Verkehrstechnik - 90 Jahre von 1922 bis 2012" - enthält einen historischen Bildteil, der die Geschichte des Stuttgarter Bahnhofs im 19. Jahrhundert beginnend reflektiert. Die Geschichte des Bahnhofs wird in einem Textteil von Andreas Räntzsch umrissen. Der Farbbildteil steht in diesem Band aber im Vordergrund. Zum einen zeigt er, was den Stuttgarter Hauptbahnhof insgesamt als Verkehrsknotenpunkt mit umfangreicher Infrastruktur auszeichnete und zum anderen wird auch der Personenbahnhof als markantes Gebäude gezeigt.

Das Buch erscheint aus Anlaß des 90. Jahrestages der Eröffnung des neuen Personenbahnhofs. Ein Großteil der in diesem Buch wiedergegebenen Bilder ist historisch und nicht zu wiederholen. Für die älteren Aufnahmen ist dies eigentlich selbstverständlich - aber inzwischen gilt es auch für solche, die gerade einmal zwei Jahre alt sind, da seit einiger Zeit Vorbereitungen zum Bau eines unterirdischen Bahnhofs laufen, der den heutigen Kopfbahnhof ersetzen soll. 2010 wurde der Nordflügel des Bonatzbaus abgerissen. 2012 soll der Südflügel folgen.

Übrig bleibt somit nur ein Rudiment des Bonatzbaus, das zudem aus seinem ursprünglichen Kontext - Bahnhofsgebäude und Gleisanlagen waren immer im Zusammenhang zu sehen - herausgerissen wird, da die Gleisanlagen vollständig beseitigt werden.

Das Buch ist also kein Jubiläumsband im klassischen Sinn, sondern es ist höchst aktuell, da es zeigt, was Stuttgart im Rahmen der Verände-

rungen verlieren wird.

In einem Geleitwort beschreibt Egon Hopfenzitz, von 1981 bis 1994 Vorsteher des Bahnhofs Stuttgart Hauptbahnhof, die Gesamtanlage des Kopfbahnhofs in ihrer eisenbahnbetrieblichen Funktionalität. Dabei wendet er sich eindeutig gegen Stimmen, die im Verlauf der Diskussionen um den Bau des Tunnelbahnhofs den Kopfbahnhof als veraltete und unzureichende Anlage abqualifizierten.

Preis: EUR 36,80
(ohne MwSt: EUR 34,39)
Biographien
Johannes Mährlen - Ökonom, Sozialreformer und Freund Mörikes

Johannes Mährlen (1803 bis 1871) beeinflußte die Entwicklung der Universität Stuttgart ebenso wie die Gründung der Handels- und Gewerbekammer vor 150 Jahren. 1820 hatte der spätere Professor erstmals Eduard Mörike getroffen. Doch seine Bedeutung geht weit über die lebenslange Freundschaft mit dem Dichter hinaus: Mährlen, der in eine der führenden Familien Stuttgarts eingeheiratet hat, war eine der treibenden Kräfte bei der Industriealisierung Württembergs. Er mischte sich in die Planung für das württembergische Eisenbahnnetz ein, schrieb ein Lehrbuch für Nationalökonomie und legte den Grundstein für das Statistische Landesamt.

Preis: EUR 22,00
(ohne MwSt: EUR 20,56)
Sachbücher
100 Jahre Erfassung und Verfolgung der Sinti und Roma in Deutschland

Das vorliegende Werk beschreibt umfassend die Erfassung der Sinti und Roma vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart und zeigt auf, welche Rolle der Erfassung bei der Verfolgung der sog. "Zigeuner" zukam. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht dabei der Umgang sowohl staatlicher Instanzen als auch der Mehrheitsgesellschaft mit den Sinti und Roma. Gleichzeitig wird ein Beitrag zur historischen Entwicklung der Vorratsdatenspeicherung geleistet.
Ausgangspunkt der Untersuchung bildet das "Zigeunerbuch" von 1905. Eine bayerische Behörde hatte unter ihrem Leiter Alfred Dillmann eine Liste von Sinti und Roma herausgegeben, die zur Vorbeugung von Delikten aus dem sogenannten "Zigeunermilieu" an verschiedene Polizeidienststellen übersandt worden war. Dem Leser wird anschaulich gezeigt, dass dieses "Zigeunerbuch" eine bis zum heutigen Bundeskriminalamt anhaltende Arbeitsweise begründet hat.

Preis: EUR 19,90
(ohne MwSt: EUR 18,60)
Heidenheim
Meine Lebensgeschichte

Deutsches und polnisches Oberschlesien, Drittes Reich und Zweiter Weltkrieg, Kommunismus und Misstrauen, Streik und Solidarnosc, Mauerfall und Auswanderung - Schlagworte unserer Zeit, am eigenen Leibe erlebt. Die Autorin beschreibt ihr Leben aus den unterschiedlichsten Lebenslagen und politischen Gegebenheiten. Sie beschreibt auch das Leben mit ihrem polnischen Lebensgefährten - eine Lebensgeschichte zwischen den Welten.

Preis: EUR 6,90
(ohne MwSt: EUR 6,45)