Unser Büchertipp:
Württembergs Eisenbahnpioniere und ihr Wirken in aller Welt
150 Jahre Eisenbahngeschichte
Eine Zeitreise entlang der Strecke Schorndorf-Rudersberg-Welzheim
Stuttgart-Leonberg-Weil der Stadt-Calw
Farbbild-Raritäten aus dem Archiv Dr. Rolf Brüning, Band 4
25.07.17 17:17 Uhr Alter: 22 Tage
Situation bei Brenzbahn ist „frustrierend“
Von: pm
Andreas Stoch diskutierte mit Landrat Thomas Reinhardt über Bahn-Ausbau und Klinikum-Sanierung.

Zum regelmäßig stattfindenden Austausch über kreisrelevante Themen traf sich der SPD-Landtagsabgeordnete und Fraktionschef im Stuttgarter Landtag, Andreas Stoch, mit Landrat Thomas Reinhardt.
In Sachen Brenzbahnausbau ist es für Stoch nach wie vor nicht nachvollziehbar, wie ursprünglich von Kosten für den abschnittsweise zweigleisigen Ausbau von 24 Millionen Euro ausgegangen werden konnte, während nun eine Kostenschätzung in Höhe von mehr als 44 Millionen Euro netto auf dem Tisch liege. Auf Basis der ursprünglichen Zahlen hatte sich das Land bereits in der vergangenen Legislaturperiode verpflichtet, die Hälfte der Ausbaukosten zu übernehmen.
Nun rücke das Projekt aber, so steht zu befürchten, in weite Ferne. Gerade hinsichtlich der Anbindungen nach Ulm sei dies für die Menschen im Landkreis Heidenheim frustrierend, so Stoch.
Projekt rückt in die Ferne „Natürlich war es auch für die Landkreisverwaltung ein Schock, dass die DB Engineering & Consulting GmbH nun im Zuge der weiteren Planungen deutlich höhere Kosten als zu Beginn ermittelt hat.
Die Folgen muss man diskutieren – und das tun wir auch mit Vertretern des Verkehrsministeriums, der Landkreise Alb-Donau-Kreis und Heidenheim sowie des Vereins RegioS-Bahn Donau-Iller“, so der Landrat. Es sei klar, dass intensiv an einer Finanzierungsstrategie und dem Ausbau gearbeitet werden müsse.